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Donnerstag, 16.08.2018
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06.08.2018 21:29 Alter: 10 days
Kategorie: Herren
Von: Frank Höhmann

SC gibt sich keine Blöße

2:0-Sieg in der ersten WFV-Pokalrunde gegen den FC Blaubeuren


Runde zwei – der SC Geislingen ist dabei: Der Wieder-Landesligist hat sich zum Auftakt des württembergischen Fußball-Verbandspokals beim Bezirksligisten FC Blaubeuren 2:0 (1:0) durchgesetzt und trifft in Runde zwei am Samstag auf den Landesligisten FC Bargau, der die Hoffnung des SC auf ein erstes frühes Derby mit dem SV Ebersbach zerstörte. Zuvor empfangen die Geislinger am morgigen Dienstag um 19 Uhr in ihrem letzten Vorbereitungsspiel den zum Favoritenkreis zählenden Verbandsligisten TSV Essingen.

Obwohl direkt aus dem Trainingslager angereist, wirkten sich die absolvierten Einheiten und die enorme Hitze nicht negativ auf Physis und Fitness aus. Wie von Abteilungsleiter Andreas Strehle gefordert, lieferte der SC eine gute Teamleistung ab. Über zwei Drittel der Spielzeit bestätigten die Geislinger ihre gute Frühform mit fünf Siegen in fünf Vorbereitungsspielen. Lediglich in den ersten 30 Minuten tat sich der Landesliga-Rückkehrer gegen den klassentieferen Kontrahenten schwer. Der stand zunächst sicher in der von Wojciech Bolechowski organisierten Defensive und hielt seine Ordnung. So konnte das Team von Trainer Jasko Suvalic sich nicht entfalten und leistete sich diverse Ungenauigkeiten im Passspiel, die aber ohne Folgen blieben, da die Blaubeurer in der Offensive zu harmlos waren. Die beste und einzige Chance verzeichneten sie in der 19. Minute. Viel musste SC-Torhüter Murat Bahadir nicht halten, als er aber gefordert war, war er zur Stelle und parierte gegen Nicu Boldea. Beim Nachschuss musste er nicht mehr eingreifen, den setzte Marko Lukic neben das Tor.

Suvalic schien während der Trinkpause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn von nun an zeigten sich die Geislinger energischer in ihren Aktionen. Bei der ersten Chance in Minute 18 hatte noch Blaubeurens Torhüter Mevlut Akkoyun einem Treffer von Yasin Ceküc im Weg gestanden. „Ich weiß auch nicht, wie er da noch an den Ball gekommen ist“, lobte Ceküc Akkoyun für seinen Reflex. Machtlos war Blaubeurens Schlussmann dann aber in der 32. Minute. Pascal Volks öffnenden Pass auf den rechten Flügel nutzte Marcel Mädel zur maßgenauen Hereingabe auf Nicola Orlando, der den SC in Führung schoss (32.).

Orlando erhöhte drei Minuten nach der Pause mit einem schmucken Lupfer auf 0:2 und bestätigte seinen guten Eindruck aus den Vorbereitungsspielen. Akkoyun stand zu weit vor seinem Kasten, brachte die Fingerspitzen zwar noch an den Ball, der aber trotzdem ins Tor flog. Der konditionell nachlassende Bezirksligist wusste, dass es mit einem Weiterkommen nichts mehr wird und konnte die Geislinger in ihren Angriffsaktionen jetzt kaum noch stoppen. So kamen diese ein ums andere Mal über die Flügel gefährlich nach vorne. Besonders Sven Sönmez wurde mehrmals gut in Szene gesetzt. Die Torabschlüsse ließen allerdings noch Wünsche offen und so bekamen die 50 Zuschauer keine weiteren Treffer und auch keinen Hattrick von Orlando mehr zu sehen, der sieben Minuten vor dem Ende an Akkoyun scheiterte.

Von den sechs Clubs aus dem Kreis Göppingen haben drei die nächste Runde erreicht. Neben dem SC gewannen in Runde eins der SV Göppingen (4:0 beim TSV Berg) und überraschend A-Kreisligist FC Eislingen (3:2 gegen den SV Bonlanden). Der TSV Bad Boll hielt sich beim 3:4 gegen Calcio LE achtbar. Der SV Ebersbach schied beim FC Bargau aus (1:2), der FC Heiningen beim Bezirksligisten SG Schorndorf (1:3). Mit Mühe setzte sich Oberligist Stuttgarter Kickers beim FV Sontheim durch (1:0). Das Tübinger Stadtderby beim SV 03 war eine klare Sache für die TSG (6:1). Den höchsten Sieg landete der SSV Ehingen-Süd, der beim SV Dotternhausen 10:0 gewann.

Frank Höhmann

SC Geislingen: Bahadir – Heinzmann, Schöll, Müller, Bäumel – Grupp (78. Ziegler), Volk (71. Petricevic) – Ceküc (55. Feldmeier), Sönmez, Orlando – Mädel (68. Ruther)