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08.04.2019 01:26 Alter: 16 days
Kategorie: Herren
Von: Frank Höhmann

Mit neuem Trainer in die neue Saison

Daniel "Auge" Avgustinovic löst Jasko Suvalic ab


Der jetzige Trainer, Jasko Suvalic, und der künftige Geislinger Coach Daniel Avgustinovic. Fotos: Sven Grewis, Archiv

Jasko Suvalic freute sich über einen „verdienten Sieg“ seines Teams gegen den FC Germania Bargau. Zum Feiern zumute war dem Trainer des SC Geislingen trotzdem nicht. Wie am Samstag bekannt wurde, wird der Fußball-Landesligist die Zusammenarbeit mit dem 37-Jährigen nach knapp drei Jahren als Cheftrainer in der neuen Spielzeit nicht weiter fortführen. „Es war eine persönlich sehr schwierige, ,strategische Entscheidung‘ für die zukünftige, sportliche Ausrichtung des SC Geislingen“, betont Abteilungsleiter und Vorstand Sport, Andreas Strehle. Der Nachfolger von Suvalic ist im Eybacher Tal kein Unbekannter und heißt Daniel „Auge“ Avgustinovic. Der 38-Jährige rückte Ende der 90er-Jahre von den A-Junioren des SC zu den Aktiven auf und spielte dort bis Mitte der 2000er-Jahre in der Bezirks- und Landesliga. Von 2014 an bis Ende vergangener Saison war er als Co-Trainer beim Landesligisten SV Ebersbach aktiv, dort laut Strehle aber schon stark in den Trainingsbetrieb mit Videoanalysen involviert, ehe er sich zu einer Pause entschloss, aber mit der Rückkehr ins Trainergeschäft liebäugelte. Für Avgustinovic ist es seine erste Station bei den Aktiven. Die Entscheidung, sich zur neuen Spielzeit an der Seitenlinie zu verändern, kam für viele überraschend, habe laut Strehle aber nichts mit den jüngsten Ergebnissen gegen Echterdingen (1:3) und Waldstetten (3:3) zu tun. „Jasko genießt unser vollstes Vertrauen“, stellt Strehle klar. „Dass wir mit ihm bis Saisonende als Trainer arbeiten wollen, war heute der beste Beweis dafür“, bestätigt auch Vize-Kapitän Jan-Philipp Klein, der weiter angreifen will und sich durch den aufopferungsvoll erkämpften Heimsieg gegen Bargau auch gerade deshalb einen Motivationsschub erhofft, „weil uns Volk und Orlando jetzt erst einmal fehlen werden“. Und nicht nur sie: In Innenverteidiger Tobias Müller (Knieverletzung) fällt derzeit ein dritter Stammspieler und Leistungsträger aus. So kommt es nun besonders auf Petricevic, Grupp, Ceküc, Feldmeier und eben Klein an, der die nächsten Begegnungen die Kapitänsbinde tragen wird, die jungen Spieler im Team mitzureißen, damit der Kontakt zum Aufstiegs-Relegationsplatz bis zu den Topspielen im Mai nicht verloren geht.

Frank Höhmann