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Dienstag, 22.05.2018
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14.05.2018 17:45 Alter: 8 days
Kategorie: Herren
Von: Frank Höhmann

Aufstieg! Meisterschaft! Landesliga! Yeah!

LAN-DES-LI-GA: Wir sind wieder da!


So sehen Meister aus! Foto: Frank Höhmann

Was für ein Wochenende für den SC Geislingen. Und speziell für dessen Trainer Jasko Suvalic: Am Samstag noch musste er den Abstieg seines Lieblingsclubs Hamburger SV aus der Bundesliga verkraften, am Sonntag stieg er mit dem von ihm trainierten Team aus dem Eybacher Tal in die Landesliga auf. „Wir sind für unsere sehr harte Arbeit belohnt worden. Alle haben an einem Strang gezogen. Es kommt nicht nur auf die elf Spieler an, die auf dem Platz stehen, sondern auf alle anderen auch. Wenn einer ausschert, funktioniert es nicht. Großes Lob an die gesamte Mannschaft“, sagte der SC-Coach.

Frank Höhmann

Sektkorken knallten, Bonbons flogen tütenweise aufs Spielfeld, Eis- und Bierduschen folgten: Nach einem Jahr in der Fußball-Bezirksliga kehrt der SC Geislingen wieder in die Landesliga zurück. Mit dem 1:1 beim TV Neidlingen hat der SC den noch notwendigen Punkt für die Meisterschaft geholt und ist nun am Ziel seiner Träume angelangt.

Der Jubel nach dem Schlusspfiff war riesig. „Das ist einfach nur super. Wir sind für unsere sehr harte Arbeit belohnt worden“, freute sich Trainer Jasko Suvalic. Und auch Antreiber und Aufstiegstorschütze Pascal Volk war begeistert. „Das war mein erster Aufstieg mit den Aktiven, sonst bin ich immer nur mit der Jugend Meister geworden“, sagte Geislingens Nummer zehn, der zwei Minuten vor der Pause den 1:1-Ausgleich erzielt hatte.

Vor 200 Zuschauern, darunter die Hälfte aus Geislingen, bekam der überlegene SC allerdings nichts geschenkt und musste einen Rückstand aufholen. Per Konter traf der frühere Eislinger Fabian Latzko zum 1:0 für Neidlingen (21.) und stellte das Geschehen auf dem Rasen auf den Kopf. Der SC drückte, aber die Neidlinger trafen. Der Tabellenführer  ließ sich jedoch nicht beirren und kam in der 43. Minute nach einer schönen Kombination über Julius Bäumel, Matariz Darboe und Nicola Orlando, der Pascal Volk bediente, zum Ausgleich. Volk traf mit Unterstützung des Innenpfostens ins lange Eck und übernahm mit zwölf Treffern nun die alleinige Führung in der SC-Torschützenliste.

Nach dem Wechsel blieben die Geislinger überlegen, konnten Chancen von Sven Sönmez, Marcel Mädel und Volk aber nicht zur Führung verwerten. Im kollektiven Freudentaumel interessierte das 30 Minuten später niemanden mehr.

Frühzeitig ausgewechselt werden musste in Neidlingen Innenverteidiger Tobias Müller. Der gab jedoch Entwarnung: „Es ist nichts Schlimmeres, ich habe nur leichte muskuläre Probleme.“ Für ihn kam nach 24 Minuten Dominik Schöll aufs Feld, der ebenfalls souverän abräumte.

Fünf Spiele haben die Geislinger jetzt noch zu absolvieren. Die Saison einfach auslaufen lassen wollen sie nicht. „Das Ziel sind fünf Siege aus fünf Spielen“, sagt Mannschaftskapitän Uwe Grupp. Man wolle sich mit nur zwei Niederlagen in die Landesliga verabschieden. Am Donnerstag um 19.30 Uhr bestreiten die Geislinger das Nachholspiel beim TSV RSK Esslingen. Bis dahin sollten sich alle von der ersten Sause erholt haben.

Der SC ist übrigens der erste feststehende Aufsteiger. In allen anderen Bezirksligen ist in der Meisterschaftsfrage noch nichts entschieden. Derzeit auf Rang eins liegen der SV Bonlanden (Stuttgart), SV Waldhausen (Kocher/Rems) und TSV Neu-Ulm (Donau/Iller).

So spielten sie:

TV Neidlingen:
Gienger – Hepperle (54. Steffen Mohoric), Heiko Kölle, Class, Tim Mohoric, Hitzer (55. Mezger), Heilemann, Steffen Kuch, Patrick Kölle, Latzko (90. Aust), Christian Kuch (69. Demirtas)
SC Geislingen:
Pangerl – Heinzmann, Ruther, Müller (24. Schöll), Bäumel, Grupp, Petricevic, Darboe (68. Feldmeier), Orlando (55. Sönmez), Volk, Mädel (77. Marcel Mettang)
Schiedsrichter: Leon Heyken (Dietenheim)
Tore: 1:0 Latzko (21.), 1:1 Volk (43.)
Zuschauer: 200.

Hier gibt's weitere Fotos und ein Video:https://www.facebook.com/pg/SC.Geislingen/posts/?ref=page_internal