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17.09.2015 19:27 Alter: 2 yrs
Kategorie: Alte Herren Alte Herren
Von: Manfred Kraus

Jahresausflug 2015

Besuch des Salzbergwerks und der Greifenwarte auf Burg Guttenberg im Neckartal


Majestätisch mit einem Blick von der Höhe ins Tal (zur erforderlichen Klarstellung:

Es ist kein Pleitegeier)

Ausflug zum Salzbergwerk Bad Friedrichshall/Kochendorf und zur Burg Guttenberg

Am Samstag, 5. Sept. 2015 starteten 39 Teilnehmer der AH des SC Geislingen mit ihren Partnern zum diesjährigen AH - Ausflug in den Großraum Heilbronn. Zunächst ging es zur Besichtigung des Besucher - Salzbergwerks in Bad Friedrichshall / Kochendorf. Danach war die Burg Guttenberg nächstes Ziel. Dort ist eine bekannte Falknerei beheimatet. Aber der Reihe nach.

Das Wetter war etwas bedeckt aber für einen Ausflug ideal. Die Teilnehmer waren daher allesamt guter Stimmung. Eine Frühstückspause mit Sekt und Orangensaft, Butterbrezeln und Kuchen am Parkplatz der Raststätte Wunnenstein nahmen die Teilnehmer dankbar an und es ging gestärkt weiter.

Das erste Ziel war dann die Besichtigung des Salzbergwerks Bad Friedrichshall. Man kann dies als ein einzigartiges Erlebnis artikulieren. Mit einem Förderkorb, wie es früher üblich war, ging es in weniger als einer Minute rd. 200 Meter in die Tiefe. Hier erschließt sich dem Besucher eine unbekannte, faszinierende Welt. An den früheren Salz-Abbaustätten erlebten die AH'ler in diesem Besucherbergwerk in riesigen unterirdischen Kammern die vielfältige Geschichte des "weißen Goldes", die sich im Lauf der Jahrzehnte wechselnde Abbautechnik und tolle, sehr beeindruckende Lichtinszenierungen. Mit interessanten Filmen und modernsten Präsentationen wurden wir mit der Salzentstehung vertraut gemacht. Einigen AH-Frauen hatten es besonders effektvolle Schausprengungen angetan, die sie selbst auslösen konnten. Beeindruckend sind die Lichtinstallationen sowie die Lasershow und der grandiose Kuppelsaal mit seinen Reliefs im Salz. Auf einer 40 Meter langen Rutsche kann man sich wie ein Bergmann früherer Tage fühlen, auch hier konnten einige AH'ler nur schwerlich wieder den weiteren Weg antreten.

Aber es ging weiter, der Zeitplan ließ keine Verzögerungen zu.

Nächstes Ziel war die bekannte Stauferburg Guttenberg, auch bekannt als Burg der Adler, eine der wenigen Burganlagen aus dem 12. Jahrhundert, die nie zerstört wurde und noch immer von den Burgherren bewohnt ist. Sie liegt nördlich von Heilbronn auf einer Bergnase zwischen Neckar- und Mühlbachtal. Mit ihrem mächtigen Bergfried, den vielen Mauern und Wachtürmen und dem großen Pallas grüßt von dort sie ins weite Tal hinab. Die Burg gilt als beliebtes Ausflugsziel des Neckartals und hat in der außergewöhnlichen Kulisse ihrer historischen Gemäuer einiges zu bieten.

Hier ist auch die Deutsche Greifenwarte untergebracht. In einer einstündigen Vorführung der Falkner konnten Adler, Geier und Uhus im freien Flug hoch über dem Neckartal bewundert werden. Die Deutsche Greifenwarte ist für die spektakuläre Flüge ihrer Adler und Geier bekannt. Die Vielzahl der eingesetzten frei fliegenden Großgreifvögel mit über 2 Meter Spannweite ist nahezu einmalig in Deutschland. Die riesigen Vögel fliegen zu sehen war ein tolles Erlebnis und für alle Besucher sehr beeindruckend.

Eine Ähnlichkeit mit in Geislingen oft gesehenen Pleitegeiern wurde aber nicht festgestellt, vielleicht aber doch eine weitläufige Verwandtschaft.

Der Ausklang dieses ereignisreichen Tages im Besen in Abstatt krönte den diesjährigen AH-Ausflug. Auch hier mußten die Verantwortlichen einige "Hocker" zum Aufbruch drängen, denen Speis und Trank hervorragend mundete.

Fazit: Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, es mußte wieder die Rückfahrt angetreten werden. Zufriedene Gesichter dankten den Organisatoren, an der Spitze Abt. Leiter Wolfgang Mühlhäuser für diesen gelungenen Ausflug.