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Sonntag, 28.05.2017
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20.05.2017 00:32 Alter: 9 days
Kategorie: Herren
Von: Frank Höhmann

Ende? Oder Wende?

SC im Heimspiel gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am heutigen Samstag zum Siegen verdammt – Hinspiel in guter Erinnerung


Nicola Orlando und seine Mitstreiter im SC-Dress sind gegen Hofherrnweiler voll gefordert. Sie müssen alles geben, um in der Landesliga zu überleben. Foto: Sven Grewis

Es könnte das Spiel sein, nach welchem der Abstieg in die Fußball-Bezirksliga feststeht. Es könnte das Spiel sein, nach welchem es neue Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt gibt. Ende? Oder Wende? In welche Richtung es geht, wird sich gegen 17.20 Uhr zeigen, wenn das Heimspiel gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach vorüber ist. Nur mit einem Sieg kann man seinen Kopf in den letzten beiden Saisonspielen noch aus der Schlinge ziehen.

Alles andere als einfach. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ist das Selbstvertrauen der Geislinger wieder angeknackst. Doch sollten die Knie heute nicht schlottern, wenn sie den Rasen betreten. Das Hinspiel in Hofherrnweiler konnte man 1:0 gewinnen. Damals war er da, der unbedingte Siegeswille, der Kampf, der Zusammenhalt, der Wille, den man benötigt, um im Abstiegskampf zu bestehen.

Allerdings ist die TSG nicht mehr mit der verunsicherten Mannschaft zu vergleichen, der man in der Vorrunde eine Niederlage zufügen konnte. In den vergangenen Wochen haben die Aalener gegen die Topteams Weilheim (3:1), Echterdingen (3:1) und Heiningen (3:1) gewinnen. In der zweiten Halbserie haben die TSG-Kicker sich aus dem Tabellenkeller ins gesicherte Mittelfeld vorgearbeitet. Im Team des neuen Trainerduos Benjamin Bilger und Mischa Welm steht der letztjährige Geislinger Johannes Rief, mit dem es somit ein Wiedersehen gibt.

Der drittletzte Spieltag wurde gestern mit dem Derby zwischen Echterdingen und Weilimdorf eröffnet. Echterdingen setzte sich 3:1 durch und kann bei einem Heininger Patzer am heutigen Samstag gegen Nürtingen noch auf den Relegationsrang zwei hoffen. Heiningen wiederum hofft neben einem eigenen Sieg auf einen Ausrutscher von Dorfmerkingen gegen Köngen. Beim Tabellenführer versucht man, das WFV-Pokalfinalspiel gegen den Regionalligisten Stuttgarter Kickers auszublenden, das am Donnerstag ansteht. Der TSV Bad Boll will mit einem Sieg gegen den TSGV Waldstetten verhindern, dass er noch tiefer unten reinrutscht.

Frank Höhmann