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Freitag, 17.11.2017
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05.11.2017 22:19 Alter: 12 days
Kategorie: Herren
Von: Frank Höhmann

Eiskalt wie selten

Beim 7:0-Kantersieg gegen den TV Neidlingen wurden gleich die ersten drei Chancen zu Toren verwertet – Nun sieben Zähler Vorsprung


Mit acht Treffern der derzeit beste Geislinger Torschütze: Marcel Mädel. Foto: Sven Grewis

SC Geislingen - TV Neidlingen 7:0

(höh). „Wir sind einfach konstanter als die anderen Teams der Liga“, hatte SC-Trainer Jasko Suvalic einen der Gründe für das bislang traumhafte Abschneiden seiner Mannschaft ausgemacht. Das bewies sich einmal mehr am heutigen Sonntag beim Heimspiel gegen den stärksten der drei Aufsteiger, den TV Neidlingen. Während Verfolger Oberensingen beim 1:3 gegen Donzdorf und die SGEH beim 1:1 in Neckartailfingen strauchelten, genoss der Spitzenreiter mit 7:0 das nächste Fertigprodukt und zündete in Hälfte eins ein wahres Offensivfeuerwerk. Bereits nach 17 Minuten hatte sich der Tabellenführer 3:0 in Führung geschossen und einmal mehr seine Ausnahmestellung in der Liga unter Beweis gestellt. Zudem zeigten sich die Geislinger ungewohnt kaltschnäuzig. Die ersten drei Chancen wurden allesamt verwertet, danach produzierte man aus vier Chancen noch zwei Tore. Der SC ging mit dem ersten guten Spielzug in Führung. Mario Feldmeier setzte sich auf der linken Seite durch, flankte und fand in Marcel Mädel einen passenden Abnehmer (7.). Sechs Minuten später trug sich Feldmeier in die Torschützenliste ein, profitierte aber von der Mithilfe des Neidlinger Torhüters Andreas Gienger, der den Ball durchflutschen ließ. Feldmeier hätte im ersten Durchgang noch einen Treffer erzielen müssen, zeigte sich aber beim Torabschluss gnädig und verdaddelte die Einschussmöglichkeit Marke 100 Prozent. Gerade einmal vier Minuten nach dem 2:0 schlug es erneut im Neidlinger Kasten ein. Uwe Grupp verwertete das perfekte Zuspiel von Pascal Volk. Nach einer halben Stunde erhöhte Mädel mit seinem zweiten Treffer auf 4:0, nachdem Volk seinen Gegenspieler mit einem Turboantritt hatte stehen lassen und das Leder von der Grundlinie auf den lauernden Geislinger Toptorschützen (acht Treffer) zurückgelegt hatte. Kurz vor der Pause hörte Volk auf seine Mutter Andrea und zog aus gut 20 Metern Diagonaldistanz ab und versenkte den Ball im langen Eck zum 5:0-Halbzeitstand. Nach der Pause war vor 150 Zuschauern außer aus dem Ball weitgehend die Luft raus. In der 74. Minute fischte Gienger einen Freistoß von Yasin Ceküc aus dem Winkel. Fünf Minuten später hielt Marcel Mettang drauf und Viet Nguyen staubte zum 6:0 ab (79.). In der 86. Minute machte Marcel Mettang mit einem verwandelten Handelfmeter das halbe Dutzend voll für den in der ersten Hälfte vernichtend überlegenen Primus, der den offensiv bislang stark auftrumpfenden Gästen keinen Stich gewährte.

SC Geislingen: Pangerl – Heinzmann, Schöll, Müller, Riedel (46. Nguyen) – Grupp, Petricevic (68. Ziegler) - Ceküc, Volk (46. Marcel Mettang), Feldmeier – Mädel (52. Darboe)