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Sonntag, 21.01.2018
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10.01.2018 15:56 Alter: 11 days
Kategorie: Herren
Von: Frank Höhmann

Einer von drei Pötten bleibt im Kreis

FC Eislingen, FC Heidenheim und FV Sontheim siegen bei den Jugendhallenturnieren des SC Geislingen


Der SC II kam bei den B-Junioren bis ins Finale, unterlag dort aber dem FC Eislingen und wurde Zweiter. Foto: Thomas Madel

Zwei von drei Pokalen gingen an die Brenz, einer blieb im Kreis Göppingen: 1. FC Heidenheim 1846 bei den C-Junioren, FV Sontheim bei der U19 und 1. FC Eislingen bei der U17 heißen die Titelträger bei den Jugendhallenturnieren des SC Geislingen, die am Dreikönigswochenende in der Michelberghalle ausgetragen wurden. „Alle Spiele verliefen sehr fair und wurden ausschließlich von Schiedsrichtern des SC Geislingen geleitet“, freute sich Andreas Strehle, der Fußball-Abteilungsleiter des SC, über einen „reibungslosen Ablauf“ und ergänzte: „Teils gab es tollen Jugendfußball zu sehen.“

Insgesamt fielen in 70 Partien 179 Tore. Vor allem beim mit den Hochkarätern SSV Ulm 1846 (Regionalliga) und 1.FC Heidenheim 1846 (Oberliga) besetzten C-Juniorenturnier um den Cup der Volksbank Göppingen, mit dem die Turniertage am Samstagvormittag einen perfekten Auftakt fanden. Beide Topfavoriten wurden den ihnen zugetanen Vorschusslorbeeren gerecht und zogen denn auch ins Endspiel ein. Hier hatte Heidenheim am Ende knapp die Nase vorne und siegte 5:4 nach Neunmeterschießen. Im Halbfinale hatten sich beide allerdings mächtig strecken müssen. Heidenheim bezwang den FC Eislingen 4:3 nach Neunmeterschießen. Ulm setzte sich gegen Gastgeber SC Geislingen 1:0 durch. Dritter wurde Eislingen, das 3:1 gegen den SC gewann. Beide Finalisten hatten zuvor ihre Gruppen gewonnen. Heidenheim am deutlichsten. Ohne Punkt und Tor blieben die Jungs des SV Amstetten, die sich aber freuten, einmal gegen Heidenheim spielen zu können, auch wenn sie 0:8 verloren. Enttäuschend das Abschneiden des VfL Kirchheim, der ohne Torerfolg blieb und nach 0:5- und 0:4-Pleiten gegen den SC und den SV Glück Auf Altenstadt zum Schluss wenigstens noch ein 0:0 gegen die SGM Elchingen erreichte. 

Am Samstagnachmittag folgten die A-Junioren, die bis in den Abend hinein spielten, ehe der Sieger des Menzel-Metallchemie-Cups feststand. Es dauerte jedoch einige Spiele, bis die U19-Akteure Betriebstemperatur erreicht hatten. So fielen in den ersten fünf Begegnungen gerade einmal zwei Tore. Im sechsten Spiel gelang zudem der erste Sieg, den der SC II gegen die SGM Machtolsheim/Merklingen erzielte (3:0). Die zweite Mannschaft des Gastgebers wurde mit zehn Punkten Gruppensieger und zog wie der FTSV Kuchen (sieben Punkte) ins Halbfinale ein. In Gruppe A unterstrich der FV Sontheim frühzeitig seine Ambitionen und wurde mit zehn Punkten Erster vor dem 1. FC Donzdorf, der mit sieben Zählern Zweiter wurde. Schöner Nebeneffekt: Kein Team blieb ohne Punkte. Im Halbfinale bezwang Sontheim den FTSV Kuchen knapp mit 1:0, das zweite Halbfinale zwischen dem SC II und Donzdorf (2:3) war torreicher. Im Endspiel setzte sich Sontheim mit einem 3:1 nach Neunmeterschießen die Krone auf. Das kleine Finale gewann der SC II gegen Kuchen 5:0. 

Die Hallenturniere wurden am Sonntag mit dem Turnier der B-Junioren um den Albwerk-Cup beschlossen. Gespielt wurde in zwei Fünfergruppen. Gruppe A beherrschte der spätere Gewinner 1. FC Eislingen, der lediglich beim 2:2 gegen den SC Geislingen nicht gewinnen konnte. Zweiter wurde der SV Ebersbach mit sieben Punkten. In Gruppe B ging es recht ausgeglichen zu. Gruppensieger wurde der SC Geislingen II mit acht Zählern vor dem Juniorteam Alb mit sieben Zählern und der SGM Albeck/Göttingen/Langenau mit sechs Zählern. Wie bei den A-Junioren auch, konnten in der Gruppenphase alle Mannschaften punkten. Die Halbfinalspiele endeten beide 2:0. Zuerst setzte sich Eislingen gegen das Juniorteam Alb durch, danach der SC II gegen Ebersbach. Im Finale gaben die Geislinger alles, zum Titel sollte es aber nicht reichen. Nach Ende der zehnminütigen Spielzeit jubelten die Eislinger, die sich mit 2:1 durchsetzten.

Der SC bedankt sich bei allen Helfern, den sportlichen Organisatoren Peter Kümmel und Andreas Schneller sowie Ottmar Stängle (Organisation Catering).

Frank Höhmann